DIE MITTLERE INTENSITÄT EINES TRAININGS

BESTIMMT DIE AUSWIRKUNGEN AUF DEN FETTSTOFFWECHSEL

Vielfach wurde angenommen, dass Intervallbelastungen mit Phasen höherer Intensität den Fettstoffwechsel stärker aktivieren können als kontinuierliche Belastungsformen. In einer Schweizer Untersuchung zeigte sich allerdings, dass die Hautfaltendicke, gemessen oberhalb des Kniegelenks, nach einem 10 wöchigen Training mit Intervallbelastungen, gleiche Werte (-2,4 mm) ergaben wie nach einem Training mit kontinuierlichen Belastungsformen gleicher mittlerer Intensität. Auch die Plasmakonzentration von freien Fettsäuren, Glyzerol und Laktat nach den jeweiligen Trainingsbelastungen waren identisch. Die Aktivierung des Fettstoffwechsels wird demnach in erster Linie von der mittleren Intensität einer Trainingsform und weniger von den Belastungsspitzen geprägt.

Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin Jahrgang 53, Nr. 1(2002)

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letzte Änderung 30.03.2005